"Zu wissen, dass wir nicht perfekt sind,
schenkt uns ein wichtiges Gespür für Demut und die Kraft, nicht zu urteilen."
N.N.


Ich bin kein Lebensberater, Seelsorger oder Psychologe.
Ich bin Arzt.

Sie schildern einfach ihre Beschwerden wie Sie diese wahrnehmen und empfinden.
Dafür haben Sie soviel Zeit wie Sie brauchen.

Beschwerden können sein (akute und chronische Leiden):
Kopfschmerzen (z.B. Migräne), Erkrankungen von Hals, Nase und Ohren (z.B. Halsentzündung, Schnupfen, Mittelohrentzündung), Sehstörungen, Augenentzündungen, Atemwegserkrankungen (z.B. Asthma), Herzerkrankungen, Erkrankungen des Magen-/Darmtrakt (z.B. Magenschleimhautentzündung, Verstopfung), Nieren- und Harnwegserkrankungen (z.B. Blasenentzündung), Frauenleiden (z.B. Regelschmerzen, Myome), Männerleiden (z.B. Prostatitis), Gelenkschmerzen (z.B. Arthrose) und andere rheumatische Erkrankungen, Nervenschmerzen/-empfindungsstörungen (z.B. Taubheit, Kribbeln), Hauterkrankungen (z.B. Ekzem), Allgerien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, grippale Infekte, Schlafstörungen, Gemütsverstimmungen ...

Danach stelle ich einige ergänzende Fragen, um mir ein besseres Bild machen zu können.
Zum Beispiel frage ich nach ihrem Alter, ihrem Familienstand, ihrer beruflichen Tätigkeit, Krankheiten in ihrer Familie, Medikamente, die Sie einnehmen und wann ihre Beschwerden das erste Mal aufgetreten sind.
Ich tue das nicht um Sie auszuhorchen, oder um Sie zu bewerten, oder zu beurteilen.
Ich möchte nur schauen was ist und versuchen zu verstehen.
Ich stelle keine unangenehmen Fragen.

Goethe:
Was ist das Schwerste von allem? Was Dir das Leichteste dünket: Mit den Augen zu sehen was vor den Augen Dir lieget.

Das ist meine wichtigste Art der Untersuchung - zu hören und zu sehen.
Im Medizinstudium durfte ich lernen, dass mit der gründlichen Erhebung der Krankengeschichte und der körperlichen Untersuchung des Patienten die wesentlichen und nötigensten Informationen zur Diagnosestellung gesammelt werden können noch vor dem ergänzenden Einsatz der ebenfalls wichtigen apparativen und laborchemischen Diagnostik.

Habe ich einen Eindruck gewonnen, frage ich Sie, wie ich Ihnen behilflich sein kann.

Dazu gibt es im Wesentlichen folgende Optionen:

1. Einfach Zeit für mich und mein Anliegen

Sie wollen einfach mal hinsichtlich ihrer Beschwerden eine andere Sicht einholen und mit mir als Zuhörer in Ruhe unkompliziert und ohne Zeitdruck ihre Sache anschauen.
Was vertrauensvoll ausgesprochen ist, ist manchmal nicht mehr ganz so schwer.

Lange saßen sie da und hatten es schwer. Aber sie hatten es gemeinsam schwer - und das war ein Trost, leicht war es trotzdem nicht.

Astrid Lindgren


2. Die passende Arznei

Sie möchten, dass ich für Sie eine passende Arznei suche, die ihre Beschwerden besseren oder im Idealfall heilen soll.
Dann muss ich noch einige zusätzliche Fragen stellen um fündig werden zu können, zum Beispiel durch welche Umstände sich ihre Symptome verbessern oder verschlechtern: durch Wärme oder Kälte, Ruhe oder Bewegung, Essen oder Trinken,
Wetterwechsel, bestimmte Wetterlagen oder Jahreszeiten.
Diese Unterscheidungen helfen mir aus der Vielzahl der möglichen Arzneien den passenden Deckel für ihren Topf zu finden.
Nach einer Einnahmezeit anfangs von 4-6 Wochen schauen wir dann gemeinsam, was sich unter der gewählten Arznei gebessert hat, und ob wir damit auf dem richtigen Weg sind.

3. Fragen klären

Vielleicht haben Sie Fragen zu konkreten anderen medizinischen Themen.
Mir ist es wichtig, dass Sie wissen, dass ich Ihnen keine Vorschriften mache.
Sie sind der Experte für sich selbst, keiner kennt Sie besser wie Sie sich selbst und Sie bestimmen was und in welchem Maß für Sie stimmig und hilfreich ist.
Ich verstehe mich als Helfer und nicht als Richter.

Ich hoffe, Ihnen hiermit einen kleinen Eindruck in meine Art der Sprechstunde gegeben zu haben.


"Die Heilung ist ein geheimnisvoller Vorgang.
Manchmal geschieht sie allein durch das Geheimnis der Wunde selbst."
N.N.